Mehr Informationen zum Thema Stottern

In Deutschland sind etwa 800.000 Menschen vom Stottern betroffen!

Die Symptome entstehen meist bereits in der Kindheit, vielfach unbewusst und unabsichtlich ausgelöst durch Einflüsse wie Konflikte oder Stress in Elternhaus, Kindergarten oder der Schule. Jedes Kind ist unterschiedlich sensibel und reagiert individuell anders auf Reize und Situationen die als angstvoll erlebt oder interpretiert werden.

Die Symptome führen auf der körperliche Seite beim Sprechen zu einer Verkrampfung und völlig falschen Stellung des Zwerchfells, unseres wichtigsten Atemmuskels. Das Ergebnis ist erst überhöhter Druck und dann Flattern des Zwerchfells wenn der Druck übergross wird: Der/die Betroffene stottert.

Beginnt ein Kind zu stottern wird es meist ermahnt ruhiger, langsamer zu sprechen, wodurch die Aufmerksamkeit auf das Problem steigt u. das Kind diese Fehler dann bewusst vermeiden will - und meist wieder stolpert.

Logopädische und andere schulmedizinische Behandlungen führen bei Kindern oft zu guten Erfolgen, weil die Störung sich noch nicht als langjährige Gewohnheit einnisten konnte.

Bei Jugendlichen und Erwachsenen haben sich jedoch die massiven Sprechängste und Versagenserlebnisse über die Jahre als feste Lebenserfahrung so verselbständigt dass fliessendes Sprechen in der Öffentlichkeit vom Kopf her als unvorstellbar eingestuft wird und verschiedene Vermeidungsstrategien eingesetzt werden (s.u.).

Leidensdruck und Demotivation sind bei den Betroffenen unterschiedlich ausgeprägt – vom Genervtsein wegen lästiger Hemmungen, Peinlichkeiten in der Öffentlichkeit bis hin zu massiven depressiven Stimmungstiefs mit Rückzugtendenzen und fehlender Lebensfreude.

Ein Stotterer fühlt sich in dem Augenblick – wenn sein Problem, d.h. der nächste Block auftritt – der Situation völlig ohnmächtig ausgeliefert. Jeder neu erlebte Block wird als erneutes Lernen des Gedankens "ich kann‘s ja doch nicht" oder "sprechen ist für mich sehr riskant" abgespeichert und erhöht die Angst und den Stress vor den nächsten "schwierigen" Sprechsituationen.

Ein Teufelskreis aus selbsterfüllten Prophezeihungen kommt in Gang...

Der Block selbst wird wie ein tranceartiger Zustand erlebt, die Augen sind paralysiert oder brechen völlig weg und der Kopf, manchmal sogar der ganze Körper zittern vor Aufregung. Das Sprechproblem beherrscht den Betroffenen wie eine Geissel von Kopf bis Fuß, begleitet von Erröten, Stimmversagen, Panik und Blackouts.

Es gibt viele Betroffene, denen man das Problem nicht sofort anmerkt weil es phasenweise, ausgelöst von bestimmten Stimmungen, Situationen, Wörtern oder Menschen, auftritt. Die Betroffenen fürchten sich natürlich vor der nächsten schlechten Phase, sie schweigen obwohl sie eigentlich etwas sagen wollten oder versuchen mit Vermeidung / Ersatz einzelner Wörter durch ähnliche Begriffe oder durch ganze Umschreibungen den Block oder die Hemmung zu verhindern. Dadurch ist unbeschwertes Leben natürlich nicht möglich, die Angst vor der nächsten "Auffälligkeit" wird zum ständigen Begleiter.

Im Laufe der Jahre können so ganze Bündel von leidvollen Erfahrungen im Menschen abge- speichert werden. Die verletzte Seele reagiert meist mit einer Art Schutzfunktion indem die unangenehmsten Erinnerungen mit ihren schmerzvollen Gefühlsanteilen ins Unterbewusstsein verdrängt werden. Diese Schutzfunktion ist ähnlich einer Panzerung, die erst einmal als Barriere auch gegenüber neuen Therapieversuchen im Wege steht.

Das Unterbewusstsein ist wesentlich mächtiger als das Bewusstsein: Denken Sie z.B. an einen Eisberg der im Ozean schwimmt. Nur etwa 10 % eines Eisbergs ragen über die Wasserober- fläche hinaus, der übrige Teil treibt als riesiger Koloss unsichtbar darunter...

Genau so ist es beim Menschen: Nur das sehr viel kleinere Bewusstsein (Verstand) ist vom aktiven Denkprozeß ( dem Wollen) her erreichbar. Im Unterbewusstsein dagegen schlummern negative Glaubenssätze, alte Überzeugungen, viele negative (verdrängte) Erfahrungen und Verletzungen, die dem Menschen nicht bewusst sind aber in jedem Augenblick sein Denken, seine Gefühle und Handlungen – seinen Sprechprozess - von innen her überschatten können ohne dass er weiss warum.

Gerade hartnäckige Restprobleme, die einfach nicht weggehen wollen, werden oft vom Unter- bewusstsein mit Energie versorgt und bleiben so erhalten.

Ich selbst, Norbert Kirchhoff, kenne die Problematik aus erster Hand: Von Kindheit an war ich auch ein Betroffener, Logopädie und Psychotherapie konnten mir (leider) nicht helfen. Stottern beim Erwachsenen gilt in der Schulmedizin auch heute noch als nicht heilbar.

Erst als ich bei Therapeuten der Alternativ-Medizin mit Hypnose, Zwerchfellatmung und Mentaltraining in Kontakt kam stellte sich erstmals eine spürbare Besserung ein.
Aus dieser positiven Erfahrung heraus suchte ich weiter, habe viele andere alternative Therapieansätze studiert, mich schließlich selber zum Hypnosetherapeuten ausbilden lassen und systematisch weiter experimentiert, geforscht und erprobt.

Aus vielen Jahren Erfahrung entstand die vorliegende Mentalball-Methode zur ganzheitlichen Therapie des Stotterns.

Es ist sehr wichtig die während der Therapie gelernten Techniken über einen längeren Zeitraum täglich anzuwenden um die Wirkung zu festigen oder um Restschwierigkeiten weiter abzubauen. Das wird aber belohnt mit Freude und Glücksgefühlen die mit jeder erfolgreich bestandenen Sprechsituation das Leben verschönern und Schwung u. neue Energie in den Alltag bringen; so etwas ist oft einfach unbeschreiblich. Geniessen Sie diese wundervolle Erfahrung, dass das Leben so schön ist wenn man flüssig sprechen kann.





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Stottern, Hypnose, Atemtherapie, Klopftechnik
fliessendes Sprechen
Stottern, Hypnose, Atemtherapie, Klopftechnik
mutig am Telefon